

IKB direkt, das Online-Angebot der IKB Deutsche Industriebank, bietet jetzt 2,80% Zinsen für Festgeld mit einjähriger Laufzeit (www.ikbdirekt.de). Damit gibt die Bank die jüngste Leitzins-Anhebung der Europäischen Zentralbank an ihre Privatkunden weiter. Auch die Zinssätze für kürzere Laufzeiten wurden angehoben.
Die IKB Deutsche Industriebank AG startet heute ihr Online-Angebot „IKBdirekt“ für Privatkunden (www.ikbdirekt.de) mit attraktiven Konditionen. IKBdirekt bietet eine bequeme und sichere Möglichkeit der Geldanlage. Die Zinssätze für Festgelder und Tagesgeld gelten vom ersten Euro für den gesamten Anlagebetrag. Die Mindestanlagesumme beträgt 5.000 €
Die IKB erwartet für die Transport- und Logistikbranche Wachstumsraten von gut 7 % für 2010 und rund 6 % in 2011. Damit dürften die Transport- und Logistikunternehmen den Rückgang des Branchenumsatzes um 12 % im Krisenjahr 2009 bereits in 2011 egalisieren. Daher gilt es, den Aufschwung zu nutzen, um die Geschäftsmodelle veränderten Rahmenbedingungen anzupassen.
Die mittelständischen Industrieunternehmen zeigen sich in der Einschätzung ihrer Wirtschaftslage so positiv wie seit zwei Jahren nicht mehr. Der Saldo aus Positiv- und Negativmeldungen der Unternehmen liegt erstmals seit Herbst 2008 wieder im Plus. Das ist ein Ergebnis der Herbstbefragung des BDI-Mittelstandspanels.
EBS Business School und IKB Deutsche Industriebank haben das Ausmaß der Refinanzierungsprobleme von Unternehmen untersucht, die sich vor Beginn der Finanzkrise aus den insgesamt milliardenschweren Mezzanine-Programmen finanziert hatten. Die Anschlussfinanzierung stellt sich aufgrund der endfälligen Tilgung dieser Finanzierungsform und des Wegbrechens des Kapitalmarktes als Gefährdung für eine Vielzahl von Unternehmen dar. Gemäß dieser bislang umfassendsten Studie zum Thema benötigen 60 % der befragten Unternehmen eine Anschlussfinanzierung. Vier Fünftel dieser Unternehmen stufen die Anschlussfinanzierung als bedeutend oder sehr bedeutend ein. Viele Unternehmen bringen zum Ausdruck, dass die Refinanzierung der Programm-Mezzanine staatlich unterstützt werden sollte. An der Studie unter der wissenschaftlichen Federführung der EBS nahmen 208 mittelständische Unternehmen teil.
Eine Auswertung der Jahresabschlüsse 2009 und Halbjahreszahlen 2010 von 95 Automobilzulieferern aus dem Kundenkreis der IKB zeigt: Die deutsche Automobilzulieferindustrie hat ihre schlimmste Krise seit 60 Jahren schneller als erwartet überwunden. Im Fahrwasser der erfolgreichen deutschen Hersteller befindet sich die Branche aktuell auf dem besten Weg, über das vor Beginn der Rezession erreichte Umsatzniveau hinauszuwachsen.
Die Kunststoffindustrie mit ihren Sektoren Kunststofferzeugung, Gummi- und Kunststoffverarbeitung sowie Gummi- und Kunststoffmaschinenbau zählt mit einem Gesamtumsatz von ca. 80 Mrd. € zu den großen Industriezweigen in Deutschland. Nachdem 2009 alle drei Sektoren kräftige Umsatzrückgänge hinnehmen mussten, befindet sich die Branche 2010 mit einem erwarteten Umsatzwachstum von 16 % wieder im Aufwind. Das hohe Umsatzniveau von 2007 dürfte allerdings frühestens 2011 wieder erreicht werden. 2011 sieht die IKB dann ein Abflachen des Wachstumspfades auf ca. 6 %.
Der Verwaltungsrat der IKB International S.A. hat den Jahresabschluss der Bank für das am 31. März 2010 beendete Geschäftsjahr 2009/10 aufgestellt und zur Billigung an deren Generalversammlung weitergeleitet. Mit der Aufstellung sind die Voraussetzungen für die Berechnung der Verlustteilnahme der mit Ablauf des 31. März 2010 beendeten und am 17. November 2010 zur Rückzahlung fälligen Stillen Beteiligungen an der IKB S.A. gegeben, die nachfolgend erläutert wird.
Die IKB erwartet für die Branche der Elektrizitätserzeugung und -verteilung im aktuellen Jahr ein Wachstum von ca. 3%. Nach dem Umsatzeinbruch von 19% im Jahr 2009 ist damit wieder ein Anstieg zu verzeichnen. Die Umsatzniveaus aus den Jahren vor der aktuellen Wirtschaftskrise werden voraussichtlich jedoch bis einschließlich 2013 nicht erreicht. Die Branche umfasste im Jahr 2008 ein Umsatzvolumen von rund 101 Mrd. €. Sie wird dominiert von den Teilbranchen Elektrizitätsverteilung (2008: 55 Mrd. € Umsatz inklusive Photovoltaik mit 7 Mrd. € Umsatz) und Automobilelektronik (2008: 20 Mrd. € Umsatz). Zur Branche gehören ferner „Elektromotoren und Generatoren“, „Elektrokabel“, „Batterien“ sowie „Lampen und Leuchten“.
Die mittelständischen Industrieunternehmen zeigen sich in der Einschätzung ihrer Wirtschaftslage durchweg positiver als noch im vergangenen Herbst. Auch für den weiteren Jahresverlauf stehen die Zeichen auf Erholung. Das ist ein Ergebnis der jüngsten Umfrage des BDI-Mittelstandspanels 2010.
Obwohl eine kraftvolle Belebung der Gesamtwirtschaft noch nicht erkennbar ist, erwartet die IKB in diesem Jahr ein Produktionsplus von rd. 5 % für die Stahl- und Metallverarbeitung. Wachstumsimpulse dürften dabei nicht nur von im Vorjahr stark eingebrochenen exportabhängigen Branchen wie Automobilindustrie und Maschinenbau kommen, sondern auch von nachhaltig wachsenden Sektoren wie Energieerzeugung oder Medizintechnik.
Die Produktion im Holzgewerbe ist 2009 um rund 12 % eingebrochen. Die IKB Deutsche Industriebank geht davon aus, dass die schwache Baukonjunktur und die verhaltene Konsumneigung der privaten Haushalte den Absatz von Holzprodukten auch im laufenden Jahr beeinträchtigen werden. Erst ab 2011 erwartet die Bank wieder ein moderates Wachstum für die Branche von etwa 2 %.
Nach massiven Auftragseinbrüchen ab Ende 2008 zeigen sich im Maschinenbau seit September 2009 wieder erste Signale für eine Trendwende. Im Vergleich zu den fünf Boomjahren von 2003 bis 2008 wird allerdings die Auslastung einiger Teilbranchen aufgrund langer Produktions- und Auslieferzeiten im ersten Quartal 2010 nur bei 10 bis 20 % der Spitzenauslastung vor der Krise liegen. Dies gilt z.B. für die von der kriselnden Automobilindustrie stark abhängigen Hersteller von Werkzeugmaschinen.
Auf Antrag der IKB Deutsche Industriebank AG vom 4. Februar 2010 hat der Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung (SoFFin) heute mit Wirkung zum 17. Februar 2010 entschieden, den Garantierahmen für die IKB von insgesamt 12 Mrd. € auf 10 Mrd. € zu reduzieren. Die IKB hatte die Reduktion beantragt, weil sich die Liquiditätslage der Bank stabilisiert hat.
Der Vorstand der IKB Deutsche Industriebank AG hat am 1. Februar 2010 entschieden, einen zum 30. September 2009 ergebniswirksam im Fair-Value-Ergebnis ausgewiesenen positiven Effekt in Höhe von 56 Mio. € zurückzunehmen.
Die wirtschaftliche Situation der Transport- und Logistikdienstleister in Deutschland hat sich in 2009 deutlich verschlechtert: Bei einem Gesamtvolumen von rund 92 Mrd. € ist der Umsatz um etwa 12 % eingebrochen; die Ertragslage ist aufgrund steigender Transportkosten (Maut) und starken Preisdrucks (Überkapazitäten) merklich angespannt. Wie eine Auswertung von Jahresabschlüssen bei 62 IKB-Kunden aus der Transport- und Logistikbranche zeigt, sind die Ertragskennziffern bereits 2008 teilweise unter Druck geraten.
Das Oberlandesgericht Düsseldorf hat die gegen die Entscheidung des Landgerichtes Düsseldorf gerichtete sofortige Beschwerde der IKB Deutsche Industriebank AG zurückgewiesen. Das Landgericht hatte auf Antrag von Aktionären beschlossen, einen Sonderprüfer zu bestellen, der bei der IKB überprüfen soll, ob Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrates Pflichtverletzungen im Zusammenhang mit den Ursachen der IKB-Krise begangen haben.
Der industrielle Mittelstand zeigt sich in seiner Einschätzung der wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen wieder optimistischer. Vorschusslorbeeren werden der neuen Bundesregierung aber nur in Maßen zuteil. Das ist ein Ergebnis der Herbstumfrage des BDI-Mittelstandpanels 2009.
Die Finanz- und Wirtschaftskrise hat bei den deutschen Automobilzulieferern in der zweiten Hälfte 2008 und der ersten Hälfte 2009 zu Umsatzrückgängen von über einem Drittel und massiven Ertragseinbrüchen geführt. Dies ist das Ergebnis einer IKB-Auswertung von Jahresabschlüssen 2008 und Zwischenergebnissen 2009 von 120 Kunden-Unternehmen aus der Automobilzulieferindustrie.
Der Konzernfehlbetrag (nach Steuern) der IKB Deutsche Industriebank AG im ersten Halbjahr 2009/10 (1. April 2009 bis 30. September 2009) liegt bei -398 Mio. € (1. Halbjahr 2008/09: Konzernüberschuss +240 Mio. €). Der Verlust ergibt sich überwiegend aus dem negativen Fair-Value-Ergebnis, weil die Fair-Value-Gewinne auf der Aktivseite deutlich durch Fair-Value-Verluste auf der Passivseite überkompensiert werden. Darüber hinaus ist die Risikovorsorge wie erwartet angestiegen. Bei der Bewertung von Besserungsabreden und einem Teil der Genussscheine und Stillen Einlagen sind signifikante Gewinne entstanden, die im Sonstigen betrieblichen Ergebnis ausgewiesen werden.
Die IKB Deutsche Industriebank AG erwartet für das erste Halbjahr des Geschäftsjahres 2009/10 (1. April 2009 bis 30. September 2009) einen Konzernfehlbetrag in Höhe von -398 Mio. € nach IFRS. Der Verlust ergibt sich überwiegend aus dem negativen Fair-Value-Ergebnis, weil die Fair-Value-Gewinne auf der Aktivseite deutlich durch Fair-Value-Verluste auf der Passivseite überkompensiert werden. Darüber hinaus ist die Risikovorsorge wie erwartet angestiegen. Bei der Bewertung von Besserungsabreden und einem Teil der Genussscheine und Stillen Einlagen sind signifikante Gewinne entstanden, die im sonstigen betrieblichen Ergebnis ausgewiesen werden.
Das Landgericht Düsseldorf hat auf Antrag von Aktionären beschlossen, einen Sonderprüfer zu bestellen, der bei der IKB überprüfen soll, ob Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats Pflichtverletzungen im Zusammenhang mit den Ursachen der IKB-Krise begangen haben.
Im Rahmen einer vor dem High Court of Justice, London, erhobenen Klage macht CALYON u.a. Schadenersatz i.H.v. mehr als 1,675 Mrd. US-$ gegen die IKB geltend. Die Klagebegründung wurde der IKB am 24. Aug. 2009 nachmittags zugestellt. Die Klage, die eigenständig Scha-denersatz geltend macht, ist in sachlichem Zusammenhang mit der Klage des US-amerikanischen Anleiheversicherers FGIC vom März 2008 zu sehen.
Der Verwaltungsrat der IKB International S.A. hat den Jahresabschluss der Luxemburger Bank für das am 31. März 2009 beendete Geschäftsjahr 2008/09 aufgestellt und zur Billigung an die Generalversammlung der IKB International S.A. weitergeleitet. Mit der Aufstellung sind die Voraussetzungen für die Berechnung der angekündigten Verlustteilnahme der Stillen Beteiligungen gegeben, die nachfolgend erläutert wird.
Der Vorstand der IKB hat die vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2008/09 (1. April 2008 bis 31. März 2009) für die IKB AG (nach HGB) erstellt. Alle im Folgenden genannten Zahlen bedürfen noch der formalen Aufstellung durch den Vorstand sowie der Testierung durch den Ab-schlussprüfer und der Feststellung durch den Aufsichtsrat der IKB.
Dr. Reinhard Grzesik, Mitglied des Vorstands der IKB Deutsche Industriebank AG, wird auf eigenen Wunsch und aus persönlichen Gründen zum 30. Juni 2009 aus dem Vorstand der IKB ausscheiden.
Die deutsche Elektroindustrie sieht im laufenden Jahr einem Rückgang der Produktion um mindestens 10 % sowie einem Umsatzrückgang in etwa gleicher Höhe entgegen. Zu dieser Einschätzung kommt die IKB Deutsche Industriebank AG in ihrem aktuellen Branchenbericht. Als zentrale Zulieferindustrie, die wie kaum eine andere Branche mit allen übrigen Zweigen der Wirtschaft verwoben ist, kann sich die Elektroindustrie von der allgemeinen Entwicklung nicht abkoppeln. Allerdings bleibt die IKB auf mittlere Sicht optimistisch: für 2010 erwartet sie bereits wieder ein leichtes Branchenwachstum von 1 bis 2 %.
Auf der außerordentlichen Hauptversammlung der IKB Deutsche Industriebank AG am 25. März 2009 wird Herr Dr. Karl-Gerhard Eick nicht – wie ursprünglich vorgeschlagen – für die Wahl als Mitglied des Aufsichtsrats zur Verfügung stehen.
Das Jahresergebnis 2008/09 (1. April 2008 bis 31. März 2009) der IKB AG nach HGB wird sich aus heutiger Sicht in der Größenordnung von rund -600 Mio. € bewegen. Damit wird sich nach Verlustbeteiligung von Genussscheinen und stillen Beteiligungen der Bilanzverlust auf rund -400 Mio. € belaufen. Die aktuelle Verschlechterung der Ergebniserwartungen ergibt sich aus Beschlüssen zur weiteren Reduzierung von Risiken auf der Bilanz der IKB und einer Neueinschätzung der erforderlichen Risikovorsorge im Kreditgeschäft für das gesamte Geschäftsjahr.
Auf Verlangen der zu den Lone Star Funds gehörenden Aktionärin LSF6 Europe Financial Holdings, L.P., Dallas (USA), hat der Vorstand der IKB Deutsche Industriebank AG heute die Aktionäre zu einer außerordentlichen Hauptversammlung am 25. März 2009 eingeladen.
Der Aufsichtsrat der IKB Deutsche Industriebank hat in seiner heutigen Sitzung Herrn Dr. Michael H. Wiedmann (44), zuletzt Managing Director im Investment Banking bei Morgan Stanley in Frankfurt, per 1. März 2009 zum Vorstand der IKB bestellt. Herr Dr. Wiedmann folgt auf Herrn Dr. Andreas Leimbach, der das Unternehmen zum 1. Februar 2009 verlassen hat.
Dr. Andreas Leimbach, Mitglied des Vorstands der IKB Deutsche Industriebank AG, verlässt das Unternehmen auf eigenen Wunsch und aus persönlichen Gründen zum 31. Januar 2009.
Das Konzernergebnis der IKB Deutsche Industriebank belief sich in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2008/09 (1. April bis 30. September 2008) auf 250 Mio. € (6 Monate 2007/08: -965 Mio. €).
Der Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung (SoFFin) hat der IKB einen Garantierahmen von bis zu 5 Mrd. € für neu zu begebende Schuldverschreibungen bewilligt. Die Garantien wurden heute von der EU-Kommission genehmigt.
Die Erträge der Transport- und Logistikdienstleister geraten zunehmend unter Druck. Dies liegt nicht nur an der aktuellen Rezession, sondern insbesondere auch an den weiter steigenden Transportkosten. In diesem Zusammenhang kann sich der Einsatz von „Grüner Logistik“ zur Erfolg versprechenden Zukunftsstrategie entwickeln. Zu diesen Ergebnissen kommt die IKB Deutsche Industriebank AG in ihrem jüngsten Branchenbericht.
Der aktuelle Preissturz bei metallischen und energetischen Rohstoffen signalisiert keine dauerhafte Rückkehr zu einem günstigen Niveau. Vielmehr ist mit wieder ansteigenden Preisen zu rechnen, sobald es – voraussichtlich in 2010 und 2011 – zu einer Wiederbelebung des weltweiten Wirtschaftswachstums kommt. Zu dieser Einschätzung gelangt die IKB Deutsche Industriebank in einer aktuellen Analyse.
Der Vorstand der IKB hat heute die endgültigen Konditionen der Schuldverschreibungen mit bedingter Wandlungspflicht und bedingtem Wandlungsrecht wie folgt festgelegt: Der Zinssatz der Schuldverschreibung beträgt während der Laufzeit 9,5 % p.a.. Im Falle einer Pflichtwandlung am Pflichtwandlungstag steigt der Zinssatz um weitere 12,5 % p.a.; im Falle einer wahlweisen Wandlung oder einer vorzeitigen Pflichtwandlung aufgrund des Unterschreitens bestimmter Kernkapitalkennziffern wird neben dem Zinssatz von 9,5 % zusätzlich ein Betrag gewährt, der dem Zinsbetrag entspricht, der bei einer Verzinsung von 1,25 % p.a. für den Zeitraum zwischen Zinslaufbeginn und Pflichtwandlungstag angefallen wäre. Der Bezugspreis beträgt 23,04 €, der Wandlungspreis beläuft sich auf 2,56 € je Aktie.
Die deutschen Automobilzulieferer stehen angesichts eines massiven Nachfrageeinbruchs vor der größten Herausforderung seit annähernd 20 Jahren. Sie müssen sich 2009 auf erhebliche Produktionskürzungen bei den Autobauern einstellen – im Einzelfall um bis zu 20 %. Erst Ende nächsten Jahres dürften die Automobilzulieferer ihren konjunkturellen Tiefpunkt durchlaufen, frühestens 2011 wird die Branche auf das hohe Output-Niveau von 2007 zurückkehren. Zu dieser Einschätzung kommt die IKB Deutsche Industriebank AG in ihrem aktuellen Branchenbericht.
Der Vorstand der IKB Deutsche Industriebank AG hat heute mit Zustimmung des Aufsichtsrates beschlossen, eine nachrangige Wandelschuldverschreibung in Höhe von bis zu 123,75 Mio. € zu begeben. Die IKB erwartet, dass Lone Star denjenigen Anteil der Wandelschuldverschreibung, der von den Aktionären der IKB nicht über das Bezugsrecht gezeichnet wird, vollständig übernehmen wird. Der Kauf der Wandelschuldverschreibung ist Teil der angekündigten Erhöhung der IKB-Eigenmittel durch Lone Star in Höhe von insgesamt 225 Mio
Das IFRS-Konzernzwischenergebnis der IKB Deutsche Industriebank AG für das zweite Quartal 2008/09 (1. Juli bis 30. September 2008) wird auf Basis vorläufiger Berechnungen positive Ergebniseffekte in Höhe von voraussichtlich insgesamt 1,0 Mrd. € beinhalten. Im ersten Quartal 2008/09 hatten vergleichbare Bewertungseffekte noch zu einer Ergebnisbelastung von 0,5 Mrd. € geführt; zusammengefasst ergibt sich für das 1. Halbjahr 2008/09 ein Ergebniseffekt von + 0,5 Mrd. €.
Der Aufsichtsrat der IKB hat heute Herrn Bruno Scherrer (39), Head of European Investments, Senior Managing Director des US-Investors Lone Star, zu seinem Vorsitzenden gewählt. Darüber hinaus hat der Aufsichtsrat Herrn Hans Jörg Schüttler (53), zuletzt CEO Asien und davor bis 2006 Deutschland-Chef der Investmentbank Morgan Stanley, per 1. November 2008 zum neuen Vorstandsvorsitzenden der IKB bestellt.
Die KfW Bankengruppe hat heute ihre Beteiligung von rund 90,8% am Grundkapital der IKB auf den US-amerikanischen Finanzinvestor Lone Star übertragen und dadurch den bereits im August 2008 abgeschlossenen Kaufvertrag vollzogen. Lone Star (LSF6 Europe Financial Holdings L.P.) ist damit neuer Großaktionär der IKB AG
Die Durchführung der am 27. März 2008 von der IKB-Hauptversammlung beschlossenen Kapitalerhöhung wurde heute in Höhe von 1.250.000.000,00 € in das Handelsregister eingetragen.
Die EU-Kommission hat heute bekanntgegeben, dass die staatlichen Hilfsmaßnahmen, die die IKB seit Beginn der Krise im Juli 2007 erhalten hat, unter Auflagen genehmigt worden sind. Die Auflagen beinhalten eine deutliche Reduktion der Geschäftsaktivitäten der IKB, die Aufgabe des Geschäftsfeldes Immobilienfinanzierung und die Schließung von einigen ausländischen Standorten. Die Bilanzsumme soll bis September 2011 auf 33,5 Mrd. € (von aktuell 47,7 Mrd. € per 30. Juni 2008 bzw. 63,5 Mrd. € per 31. März 2007, vor Beginn der IKB-Krise) reduziert werden.
Das Konzernergebnis der IKB Deutsche Industriebank belief sich in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2008/09 (1. April bis 30. Juni 2008) auf -540 Mio. € (3 Monate 2007/08: -502 Mio. €). Dr. Günther Bräunig (52) bleibt bis zum 31. Oktober 2008 als Vorstandsvor-sitzender im Amt. Das Vorstandsmandat von Dr. Dieter Glüder (52) wurde um drei Jahre bis zum 15. Oktober 2011 verlängert.