Auf dieser Seite finden Sie unsere aktuellen Branchenberichte.
Elektrizitätserzeugung
Licht und Schatten in der deutschen Elektroindustrie
Die IKB erwartet für die Branche der Elektrizitätserzeugung und -verteilung im aktuellen Jahr ein Wachstum von ca. 3%. Nach dem Umsatzeinbruch von 19% im Jahr 2009 ist damit wieder ein Anstieg zu verzeichnen. Die Umsatzniveaus aus den Jahren vor der aktuellen Wirtschaftskrise werden voraussichtlich jedoch bis einschließlich 2013 nicht erreicht. Die Branche umfasste im Jahr 2008 ein Umsatzvolumen von rund 101 Mrd. €. Sie wird dominiert von den Teilbranchen Elektrizitätsverteilung (2008: 55 Mrd. € Umsatz inklusive Photovoltaik mit 7 Mrd. € Umsatz) und Automobilelektronik (2008: 20 Mrd. € Umsatz). Zur Branche gehören ferner „Elektromotoren und Generatoren“, „Elektrokabel“, „Batterien“ sowie „Lampen und Leuchten
Elektrizitätserzeugung Juni 2010 (498 KB)
Chemische Industrie
Weltweite Chemieindustrie 2010 mit deutlicher Erholung – Chancen und Risiken für die deutschen Produzenten
Verglichen mit den anderen Branchen des Verarbeitenden Gewerbes war der Produktionseinbruch in der deutschen chemischen Industrie 2009 mit ca. 10 % eher gering ausgeprägt. Als typischer Frühzykler konnte die Branche bereits im zweiten Quartal 2009 eine Trendwende verzeichnen – nachdem die Produktion im letzten Quartal 2008 um mehr als ein Viertel eingebrochen war. Für 2010 erwarten wir von einem niedrigen Niveau aus einen Zuwachs von über 5 %.
Chemische Industrie April 2010 (498 KB)
Stahl- und Metallverarbeitung
Vor einen neuen Aufschwung?
Die deutsche Metallverarbeitung musste 2009 trotz der breiten Streuung ihrer Abnehmerbranchen einen Produktionseinbruch von über 20 % verkraften. Dies war der stärkste Rückgang der letzten 30 Jahre. Im Zuge des rückläufigen Umsatzes sind auch die Erträge der Unternehmen signifikant zurückgegangen, und zwar noch kräftiger als die Erlöse. Die staatlichen Konjunkturprogramme wirkten zwar unterstützend, konnten aber die Nachfrageeinbrüche vor allem in den stark exportorientierten Abnehmerbranchen nicht annähernd kompensieren.
Stahl- und Metallverarbeitung April 2010 (518 KB)
Holzgewerbe
Konjunkturprogramme und Innovationen stützen in stürmischen Zeiten
Die Unternehmen des Holzgewerbes sehen sich ausgangs der Krise zahlreichen Herausforderungen gegenüber. Insgesamt gehen wir davon aus, dass die Produktion im Holzgewerbe 2009 um rund 12 % eingebrochen ist. Die schwache Baukonjunktur und die verhaltene Konsumneigung der privaten Haushalte dürften den Absatz von Holzprodukten auch im laufenden Jahr beeinträchtigen. Unterstützend wirken partiell die staatlichen Konjunkturprogramme. Erst ab 2011 gehen wir von einer freundlicheren Entwicklung aus und erwarten erstmals wieder ein moderates Wachstum von etwa 2 %.
Holzgewerbe März 2010 (518 KB)